VFF5

VFF5

  • Visuelle Identifikation und Lokalisierung von Fehlern in Glasfasern
  • Universaladapter (2,5 mm) für alle ST-, SC- und FC-Steckverbinder
  • Reichweite von 5 km
  • Betriebsdauer von bis zu 80 Stunden
  • Robustes Aluminiumgehäuse

226 Ohne MwSt.

 

Überblick

Der Visual Fault Finder (VFF) ist eine sichtbare Laserquelle zur Durchgangsprüfung und zum Lokalisieren von Bruchstellen, fehlerhaften Spleißen und beschädigten Steckverbindern in Glasfasern.

Der VFF5 eignet sich hervorragend für Durchgangsprüfungen, zum Testen und Auffinden von Brüchen in Glasfaserstrecken, Lokalisieren von gequetschten Fasern in Netzwerkschränken und an allen anderen Orten, an denen Glasfasern angeschlossen und einer mechanischen Belastung ausgesetzt sind.

Zudem unterstützt VFF5 die Techniker beim Terminieren von mechanischen Spleißen und vorpolierten Steckverbindern, bei denen ein Lichtaustritt anzeigt, dass die Faser mangelhaft, gebrochen oder sie auf andere Weise nicht korrekt ausgerichtet wurde.

Broschüren

Produktmerkmale

Der VFF5 ist ein handliches, batteriebetriebenes Werkzeug, das ein weit sichtbares Rotlicht in eine Glasfaser einkoppelt. Er wird verwendet, um den Durchgang von Kabeln zwischen zwei Endpunkten zu kontrollieren und an Spleißen und Anschlusspunkten Krümmungen oder Brüche in Fasern zu lokalisieren.

Der VFF5 kann über eine Entfernung von etwa 5 km bei Multimode- und Singlemode-Fasern eingesetzt werden. Es bietet sich als eigenständiges Fehlersuchwerkzeug sowie als Ergänzung zu einem OTDR für die Fehlerlokalisierung an. Faserbrüche sind anhand deutlich rot leuchtender oder blinkender Bereiche (bei 3 mm oder dünneren Kabeln) erkennbar.

Der VFF5 ist mit einer leistungsstarken, bei Tageslicht sichtbaren Laserdiode mit einer Wellenlänge von 650 nm ausgestattet, die im Dauer- oder Blinkmodus betrieben werden kann. Das praktische Design verhindert, dass sich die Batterien durch ein versehentliches Anschalten in der Tasche entladen.

Zwei AA-Batterien gewährleisten mehr als 30 Stunden Betrieb im Dauermodus und 80 Stunden Betrieb im Blinkmodus. Die Laserquelle ist in einem robusten Metallgehäuse im Taschenformat untergebracht und mit einem 2,5-mm-Universaladapter ausgestattet, an dem ST-, SC- und FC-Steckverbinder angeschlossen werden können.

Anwendungen

Durchgangsprüfung an Glasfasern und Lokalisierung von Krümmungen und Brüchen in kleinen Glasfaserverkabelungen.

Zubehör

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Häufig gestellte Fragen

  • F: Welche Steckverbinder können an den VFF5 angeschlossen werden?
    A: An den 2,5-mm-Universaladapter können alle PC-Steckverbinder mit einem Durchmesser von 2,5 mm direkt angeschlossen werden. Beispiele sind ST-, SC- und FC-Verbinder. Zum Testen von SFF-Steckverbindern, wie LC oder MTRJ, kann ein hybrides Patchkabel verwendet werden, das einen 2,5-mm-Steckverbinder auf den gewünschten Typ umwandelt. Darüber hinaus sind auf dem Markt Adapter erhältlich, die einen 2,5-mm-Steckverbinder ohne Kabel auf einen 1,25-mm-Steckverbinder (LC) umwandeln. Bei Fragen zu Adaptern oder hybriden Kabeln wenden Sie sich bitte an den technischen Kundendienst. A: Schrägschliff-Steckverbinder (APC) sollten nicht direkt an den VFF5 angeschlossen werden. Verwenden Sie stattdessen ein PC-auf-APC-Adapterkabel.
  • F: Über welche Entfernung ist das Licht des VFF5 sichtbar?
    A: Es gibt keinen Industriestandard, der die überbrückbare Entfernung für diese Geräteklasse vorgibt. Die erzielbare Reichweite ist von dem Batteriezustand, dem Fasertyp (MM oder SM), dem Dämpfungskoeffizienten der Faser, der Farbe der Schutzbeschichtung und der äußeren Hülle, der Anzahl der Steckverbinder auf der Strecke und dem Umgebungslicht abhängig. Für den VFF5 wird angegeben, dass er eine sichtbare Entfernung von mindestens 3 km in Multimode-Fasern und von mindestens 4 km in Singlemode-Fasern überbrückt. Unter optimalen Bedingungen kann sich die Reichweite auf bis zu 5 – 6 km erhöhen.
  • F: Kann der VFF5 in jedem Kabeltyp Brüche erkennen?
    A: Ganz allgemein sind diese Laserquellen in Bezug auf den Kabeltyp bestimmten Beschränkungen unterworfen. Für gewöhnlich kann das Licht bei Kabeln mit einem Durchmesser von 3 mm (Standard-Simplex-Patchkabel) und kleineren Kabeln die äußere Hülle durchdringen, wenn die Faser gebogen, gequetscht oder gebrochen ist. Allerdings wird die Helligkeit direkt von der Farbe der Schutzbeschichtung und der äußeren Hülle beeinflusst. Dunkle Schutzbeschichtungen können den Großteil des austretenden Lichtes absorbieren, so dass es nur schwer zu erkennen sein wird.
  • F: Kann der VFF5 in jedem Kabeltyp Brüche erkennen?
    A: Ganz allgemein sind diese Laserquellen in Bezug auf den Kabeltyp bestimmten Beschränkungen unterworfen. Für gewöhnlich kann das Licht bei Kabeln mit einem Durchmesser von 3 mm (Standard-Simplex-Patchkabel) und kleineren Kabeln die äußere Hülle durchdringen, wenn die Faser gebogen, gequetscht oder gebrochen ist. Allerdings wird die Helligkeit direkt von der Farbe der Schutzbeschichtung und der äußeren Hülle beeinflusst. Dunkle Schutzbeschichtungen können den Großteil des austretenden Lichtes absorbieren, so dass es nur schwer zu erkennen sein wird. A: Außenkabel werden mit schweren, schwarzen Umhüllungen hergestellt. Kein optischer Fehlerlokalisator ist in der Lage, diese Hülle zu durchdringen, wenn sich die Bruchstelle in der Mitte der Strecke befindet. Das wäre ein idealer Anwendungsfall für das Micro-OTDR. Allerdings werden diese Kabel für gewöhnlich am Anschlusspunkt beschädigt, wo ein Fan-out-Kit verwendet wird. Eine Bruchstelle an diesem Punkt wäre ohne weiteres erkennbar.
  • F: Ist es gefährlich in den Laserstrahl zu blicken?
    A: Der VFF5 verwendet einen Laser der Klasse II mit einem relativ geringen Energiepegel, der von der amerikanischen FDA als „augensicher“ beschrieben wird. Falls der Laserstrahl des VFF5 also versehentlich in das Auge eines Menschen trifft, bewirkt eine natürliche Reflexbewegung, dass der Blick abgewendet wird. Dieser Reflex tritt so schnell ein, dass dem Auge kein Schaden zugefügt wird. Allerdings bezieht sich diese Definition auf den Strahl im „freien Raum“. Es bestehen jedoch Sicherheitsbedenken, wenn Glasfasertechniker mit einem Prüfmikroskop zufällig in eine Faser blicken, die vom anderen Ende aus mit dem Laser eines VFF ausgeleuchtet wird. In diesem Fall würde das Mikroskop die Intensität des Laserstrahls verstärken. Aus diesem Grund sind die meisten Glasfaser-Prüfmikroskope mit einem Infrarot-Filter ausgestattet, das die Augen in diesem Fall schützen soll. Sie sollten trotzdem immer darauf achten, nicht direkt in den Strahl zu blicken und dass die Glasfaser „dunkel“ ist, bevor Sie diese mit einem Prüfmikroskop kontrollieren.

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