FiberTEK III Series

  • Ermittelt Signaldämpfung und Länge
  • Optionen für Multimode- (850/1300nm) und Singlemode- (1310/1550nm) Fasern
  • Integrierte Laserquelle (Rotlicht) zur Fehlerdiagnose
  • Encircled Flux (EF) Adapter für Multimode-Fasern (optional)
  • Tier-1-Zertifizierung von Singlemode- und Multimode-Glasfaser-Verkabelung
  • Erfüllt die Standards TIA/ISO/IEC

4,043 - 8,132 Ohne MwSt.

 

Überblick

Die FiberTEK III Module werden in Verbindung mit dem LanTEK III für die schnelle und mühelose Zertifizierung von Singlemode- und Multimode-Glasfaserkabeln großer Brandbreite genutzt und unterstützen Tests mit Encircled-Flux-Einkopplung (EF).

FiberTEK III gewährleistet optische Dämpfungsmessungen (dB), die die Anforderungen der Tier-1-Zertifizierung erfüllen.

Erhältlich in Ausführungen für Multimode (850/1300 nm) und Singlemode (1310/1550 nm).

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Broschüren

Produktmerkmale

Das Haupteinsatzgebiet des FiberTEK III ist das Testen von MM- und SM-Glasfaser-Verkabelungen in LAN- und Campus-Netzen. Als Hauptleistungsmerkmal bietet er die Messung der Dämpfung und Länge der Glasfaserstrecke (auch als „Tier 1“-Zertifizierung bezeichnet).
Die Tests können während der Installation sowie zur Fehlersuche ausgeführt werden.

  • Zertifizierung der Kabelleistung nach ISO 11801 und TIA 568-C
  • Einhaltung der von den Technikern, Planern und Kunden geforderten Verkabelungsspezifikationen
  • Nachweis der korrekten Arbeitsausführung, wenn der Kunde keine Zertifizierungstests benötigt
  • Vermeidung von Reklamationen, da Störungen noch vor Ort erkannt werden
  • Umwandlung von kostenlosen Garantiereparaturen in kostenpflichtige Serviceeinsätze
  • Eindeutig Abgrenzung der Fehlerverantwortlichkeit zwischen Netzausrüstung/Konfiguration und Kabelinstallation

Installation von:

  • Backbone-Verkabelung in Gebäuden (Sekundärverkabelung)
  • Verkabelung zwischen Gebäuden und auf Campus-Geländen (Primärverkabelung)
  • FTTD (Fibre-To-The-Desk) Verkabelung (Tertiärverkabelung)
  • Verkabelung für Gebäude-Automatisierung
  • Verkabelung für die industrielle Automatisierung
  • Verkabelung von Satellitenantennen

Produktmodelle

Zubehör

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Häufig gestellte Fragen

  • F: Wodurch unterscheiden sich Singlemode- und Multimode-Fasern?
    A: Multimode-Fasern besitzen einen größeren, das Licht übertragenden Kern von 50 oder 62,5 Mikrometer, dessen Durchmesser bei Singlemode-Fasern nur 9 Mikrometer beträgt. Der größere Faserkern nimmt mehr Licht als eine Singlemode-Faser auf, so dass LED-Quellen mit geringerer Leistung verwendet werden können. Die maximale Bandbreite einer Multimode-Faser ist umgekehrt proportional zur Faserlänge. Bei einer Verdoppelung der Länge einer Multimode-Faser verringert sich deren Bandbreitenkapazität um die Hälfte. Die Länge einer Multimode-Faser ist für gewöhnlich auf 2000 Meter beschränkt. Singlemode-Fasern benötigen eine höhere Sendeleistung und teurere Laserquellen. Allerdings verringert sich deren Bandbreite nicht mit zunehmender Länge. Singlemode-Fasern können in Längen von bis zu 40 Kilometer genutzt werden und unterstützen dann noch Übertragungsraten von 10 Gbit/s.
  • F: Welches LanTEKIII-Modell unterstützt Tests an Glasfasern?
    A: Sowohl der LanTEK III-500 als auch der LanTEK III-1000 unterstützen den FiberTEK III
  • F: Unterstützt der LAnTEK II den FiberTEK III?
    A: Ja
  • F: Unterstützt der LanTEK III den FiberTEK II?
    A: Nein
  • F: Kann ich MPO-Steckverbinder mit dem FTKIII messen?
    A: Nicht direkt. Aufgrund der nicht sehr hohen Reproduzierbarkeit beim Trennen/Stecken von MPO-Steckverbindern empfiehlt TREND immer noch, sogenannte Fanout-Kabel mit MPO-Steckverbinder an einem und SC- oder LC-Steckverbindern am anderen Ende zu verwenden
  • F: Welche Produkte von TREND Networks führen Tier-1- / Tier-2-Tests aus?
    A: OC I und FiberTEK III führen Tier-1-Tests aus. Das OTDR II führt Tier-2-Tests aus.
  • F: Sind für eine Tier-2-Zertifizierung sowohl Tier-1-Messungen mit einem Dämpfungsmessplatz (OLTS) als auch Tier-2-Tests mit einem optischen Reflektometer (OTDR) erforderlich?
    A: Die erweiterte Tier-2-Zertifizierung ergänzt die grundlegende Tier-1-Zertifizierung. Das bedeutet, dass sowohl eine Dämpfungsmessung mit Leistungspegelmesser/Lichtquelle (OLTS) als auch eine OTDR-Messung gefordert sind. Aus diesem Grund bieten viele OTDRs als Option einen integrierten Leistungspegelmesser an. Mit dem im OTDR eingebauten Leistungspegelmesser lassen sich beide Messungen im gleichen Gerät speichern, was die Berichterstellung vereinfacht.
  • F: Ist es möglich, beim Testen von zwei Glasfasern mit einem OLTS die Fasern am fernen Ende miteinander zu verbinden, so dass ein Techniker beide Fasern mit nur einem Tester überprüfen kann. Oder muss jede Faser einzeln getestet werden?
    A: Das Verbinden der Glasfasern ist keine anerkannte Methode für einen OLTS-Test, da man bei einer zu hohen Dämpfung nicht weiß, welche Glasfaser diese Störung verursacht hat. Bei Verwendung eines OTDRs mit einem Leistungspegelmesser muss am anderen Kabelende eine separate Lichtquelle angeschlossen werden, um jede Faser einzeln testen zu können. Ein OTDR mit Leistungspegelmesser ist eine komfortablere Lösung, da die Ergebnisse sowohl für die Tier-1-Tests als auch für die Tier-2-Tests auf dem gleichen Gerät gespeichert werden können.
  • F: Sind bei OLTS- und OTDR-Messungen auch bidirektionale Tests vorgeschrieben?
    A: Die Normen verlangen keine bidirektionalen Messungen. Multimode-Fasern müssen bei einer Wellenlänge getestet werden. Tests bei zwei Wellenlängen sind optional. Bei Singlemode-Fasern werden Tests bei zwei Wellenlängen jedoch aus diesen beiden Gründen dringend empfohlen: Erstens können Singlemode-Kabel so lang sein, dass die Gesamtdämpfung bei den verschiedenen Wellenlängen sehr unterschiedlich ausfällt. Das liegt daran, dass die Dämpfung von Biegungen im Kabel von der Wellenlänge abhängig ist. Zweitens und noch wichtiger ist jedoch, dass man mit Tests bei zwei Wellenlängen zwischen einer Biegung und einem Spleiß unterscheiden kann. Die durch eine Biegung verursachte Dämpfung ist wellenlängenabhängig, während die Dämpfung eines Spleißes bei beiden Wellenlängen sehr ähnlich sein sollte. Die OTDR-Software geht davon aus, dass ein Ereignis, das bei beiden Wellenlängen eine ähnliche Dämpfung aufweist, ein Spleiß ist. Demgegenüber ist ein Ereignis, das bei unterschiedlichen Wellenlängen auch eine unterschiedliche Dämpfung aufweist, eine Biegung. Das ist die einzige Möglichkeit, um mit einem OTDR eine Biegung zuverlässig von einem Spleiß zu unterscheiden. Bidirektionale Messungen bieten sich auch an, um nicht kompatible Fasertypen zu erkennen. Die mit einem OLTS oder OTDR gemessene Dämpfung müsste in jeder Richtung identisch sein. Wenn jedoch verschiedene Fasertypen, wie zwei Multimode-Fasern mit einem Kerndurchmesser von 50 und 62,5 mm oder zwei Singlemode-Fasern mit unterschiedlichen numerischen Aperturen (NA) miteinander verbunden werden, würden für die beiden Messrichtungen auch unterschiedliche Dämpfungswerte ausgegeben werden. Obgleich ein OLTS nur die Gesamtdämpfung ermittelt, würde die Differenz zwischen den Messergebnissen auf eine mangelnde Übereinstimmung hinweisen. Ein OTDR dagegen zeigt darüber hinaus die Position der Fehlanpassung an. So kann für einen Spleiß in einer Messrichtung eine Verstärkung (Gainer) von +0,5 dB ausgegeben werden, während in der anderen Richtung stattdessen eine Dämpfung von -0,3 dB zu erkennen ist. Beide Ergebnisse zusammen ergeben mit -0,2 dB den tatsächlichen Wert für den Spleiß. Die Normen verlangen keine bidirektionalen Messungen. Sie werden optional durchgeführt und erlauben, bestimmte Fehlerstellen, wie die oben genannten, zu erkennen.
  • F: Erfordert die Tier-1-Zertifizierung die Durchführung von Polaritäts- und Längenmessungen?
    A: Obgleich es keine Messung gibt, die die Polarität von Glasfasern ermitteln kann, ist das ist ein guter Grund für bidirektionale Tests. Wenn die Fasern in beiden Richtungen getestet werden, spielt die Polarität nämlich keine Rolle. Es wird davon ausgegangen, dass bei den installierten Kabeln die Tx- und die Rx-Faser vertauscht sind. Aber das ist eher eine Frage der Dokumentation als der Testausführung. Ob eine Längenmessung erforderlich ist, hängt von der Norm ab, nach der getestet wird. Die TIA/ISO begrenzt die Länge der horizontalen Glasfaser-Verkabelung wie beim Kupferkabel auf 90 m und schreiben daher eine Längenmessung vor. Zudem legt die TIA/ISO auch Spezifikationen für die Kabeldämpfung pro Kilometer (Dämpfungsbelag) fest. Dieser Wert darf bei Multimode-Fasern beispielsweise maximal 3,5 dB/km betragen und gilt nur für die Glasfaser ohne Steckverbinder. Für diese Dämpfungsberechnung muss natürlich die Faserlänge bekannt sein. Mit einem Dämpfungsmessplatz wäre das schwierig, da ein OLTS nicht weiß, wie viele Steckverbinder auf der Faserstrecke vorhanden sind und welchen Einfluss diese auf die Gesamtdämpfung haben. Aus rein praktischen Gründen stellt ein OTDR also die einzige Möglichkeit dar, diese Messung exakt auszuführen. Manche Anwendungsnormen, wie IEEE 10GBase-SX (10 Gbit/s bei 850 nm) spezifizieren nur die maximale Dämpfung, nicht die Länge. So lange wie die Dämpfung innerhalb der Grenzwerte liegt, spielt die Faserlänge keine Rolle. Allerdings ist es ein großer Unterschied, ob nach TIA/ISO- oder IEEE-Normen getestet wird. Die TIA/ISO-Normen beziehen sich nicht auf eine spezifische Anwendung. Sie geben Richtlinien für die Installation eines generischen Verkabelungssystems vor, das viele unterschiedliche Anwendungen unterstützen kann. Die IEEE-Testgrenzwerte gelten immer für eine Anwendung und erlauben dem Anwender zu gewährleisten, dass eine spezifische Anwendung auf dem getesteten Kabel übertragen werden kann. Da die Kabelinstallateure aber nur selten wissen, welche Anwendung der Netzbetreiber verwenden will, führen sie Tests nach den generischen TIA/ISO-Verkabelungsnormen aus. Die meisten IEEE-Normen spezifizieren für die verschiedenen Kategorien von Multimode-Glasfasern (OM2, OM3, OM4,OM5) eine Mindestlänge. Das bedeutet aber nur, dass die für die Faserkategorie vorgegebene Bandbreite mindestens bis zu der genannten Länge garantiert ist. Es handelt sich nicht um eine Längenbegrenzung. Die Bandbreite kann auch über diese Mindestlänge hinaus zur Verfügung stehen.

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